Page tree
Skip to end of metadata
Go to start of metadata

Die Binärdaten, also diejenigen Daten, die mit dem FTAPI-System übertragen werden, werden im sogenannten Storage abgelegt. Ein Storage ist ein beliebiger Ort, an dem Binärdaten abgespeichert und wieder geladen werden können. Dies kann beispielsweise eine lokale Festplatte, ein NAS (Fileserver) in ihrem Unternehmensnetzwerk oder ein Speicherplatz im Internet (z.B. Cloud-Storage) sein.

Wo genau die Binärdaten abgelegt werden, wird durch das Storage-Modul bestimmt. Es stellt die Kommunikation zwischen dem FTAPI-System und dem Zielort (z.B. Festplatte) sicher.

Nachfolgend erhalten Sie eine kurze Beschreibung der wichtigsten Parameter.

Speicherort der Binärdaten

Diese Option erlaubt die Ablage der Daten auf jedem beliebigen, lokal verfügbaren Medium, wie z.B. eine gemountete Festplatte. Die Werkseinstellungen dieses Moduls legen fest, dass die Binärdaten im Verzeichnis ~/.ftapi/storage abgelegt werden. Wenn dieses Verzeichnis nicht existiert, wird es angelegt (auch alle darüber liegenden Verzeichnisse).

 

Bitte stellen Sie sicher, dass FTAPI entsprechende/ausreichende Schreibrechte im angegebenen Verzeichnis besitzt.

Um die Daten beispielsweise in ein Verzeichnis storage der Festplatte D: unter Windows abzulegen, können Sie folgende Konfiguration verwenden:

 
Speicherort der Binärdaten = D:/storage
  • Bitte beachten Sie, dass auch unter Windows "Forward-Slashes" / anstelle von "Backward-Slashes" \ für Pfadangaben verwendet werden können.
  • Eine Tilde ~ zu Beginn einer Pfadangabe wird zudem als das Heimatverzeichnis des Benutzers interpretiert, unter dem das FTAPI-System ausgeführt wird.

 

Gesamtspeicher

Durch diesen Parameter können Sie die Maximalgröße des Storage festlegen. FTAPI überprüft vor dem Upload die Größe des Datenpakets und berechnet, ob bei dessen Annahme das fest gelegte Storage-Quota überschritten werden würde. In diesem Fall würde FTAPI das Datenpaket mit einer Meldung zurückweisen. Damit können Sie sicher stellen, dass das konfigurierte Speichermedium niemals mit Daten über die festgelegte Maximalgrenze hinaus beschrieben wird. Andernfalls könnte es unter manchen Betriebssystemen durchaus vorkommen, dass durch einen "Überlauf" des Storage-Mediums nicht mehr genügen Speicherplatz für andere Anwendungen, wie z.B. das Betriebssystem selbst zur Verfügung stehen und dieses im schlimmsten Fall abstürzt. Solche Szenarien kommen bei anderen Systemen, wie z.B. FTP durchaus vor.

Sie können außerdem festlegen, wie viel Speicher jedes Mitglied einer Gruppe maximal haben kann.

Möglich sind folgende Größenangaben:

  • B = Bytes
  • KB = KiloBytes
  • MB = MegaBytes
  • GB = GigaBytes
  • TB = TeraBytes

Segmentbereinigungs-Intervall

Cron-Expressions

Als Standart ist hier "jeder Tag um 3.45 Uhr Morgens" festgelegt, da so die Speicherbereinigung genug Zeit hatte um ihre Arbeit zu verrichten. Speicher- und Segmentbereinigung sollten nicht zur gleichen Zeit gestartet werden, da beide relativ aufwändig sind und sich so gegenseitig ausbremsen würden. 

Segmentbereinigung aktivieren

Die Segmentbereinigung ist ein Sicherheitsmechanismus, mit dem sichergestellt wird, dass eventuell benutzter Speicher auf den allerdings keine Referenz mehr vorhanden ist gelöscht wird. Dieses Problem sollte im Normalfall nicht auftreten, kann aber immer passieren.
Um sicher zu gehen, dass ungenutzter Speicher auch wirklich frei ist sollte diese Option immer aktiviert sein

Verzögerung zwischen Segmentbereinigungen

Dieser Wert legt fest wie viele Millisekunden zwischen den Checks innerhalb einer Segmentbereinigung vergehen.
Je höher der Wert, desto länger dauert die Bereinigung.
Wird der Wert kleiner gewählt werden unter Umständen die System Resourcen stärker ausgelastet

Entferne Änderungsdatum

Entfernt das Änderungsdatum der gespeicherten Dateien (segmentiert und verschlüsselt), sodass sie nicht so leicht zusammengesetzt und somit unrechtmäßig gelesen werden können.

Diese Option sollte aktiviert bleiben, da sie mehr Sicherheit gewährleistet und keine Nachteile mit sich bringt

  • No labels